
Krypto-Liquidationen nähern sich 1 Milliarde US-Dollar, während Bitcoin und Ethereum fallen
Derivatehändler verloren laut CoinGlass bzw. The Defiant innerhalb von 24 Stunden Positionen im Umfang von 928,8 Millionen bis rund 934 Millionen US-Dollar durch Zwangsliquidationen. Bitcoin und Ethereum entfielen auf den größten Anteil, da beide stark fielen; Long-Positionen machten den Großteil der erzwungenen Schließungen aus.
Verfasst von der KI-Redaktion von CoinArticle · auf Basis von 2 angegebenen Quellen. So arbeiten wir
Das Ausmaß der Liquidationswelle
Krypto-Derivatehändler verloren in den vergangenen 24 Stunden je nach Quelle zwischen 928,8 Millionen und rund 934 Millionen US-Dollar durch erzwungene Positionsschließungen. Laut CoinGlass-Daten, die NewsBTC zitierte, belief sich die Summe auf 928,8 Millionen US-Dollar, während The Defiant von fast 934 Millionen US-Dollar über 167.400 Händlerkonten berichtete. Der Unterschied ist gering, spiegelt aber die übliche Abweichung zwischen Liquidations-Trackern wider, die Daten verschiedener Börsen und Zeitstempel zusammenführen.
Die Kursbewegungen hinter dem Abverkauf
Der Ausverkauf folgte auf eine breitere Umkehr in der zweiten Hälfte des Mai. Laut NewsBTC fiel Bitcoin im Tagesverlauf um 3,3 % auf rund 73.400 US-Dollar, rutschte kurzzeitig erstmals seit Anfang April unter 73.000 US-Dollar und lag auf Wochensicht mehr als 5 % tiefer. Ethereum verlor im selben Zeitraum mehr als 6 % auf etwa 1.990 US-Dollar, sein niedrigster Stand seit Ende März. Einige kleinere Assets bewegten sich noch stärker: ZCash verlor innerhalb von 24 Stunden mehr als 8 %.
Wer liquidiert wurde
Long-Positionen, die von steigenden Kursen profitieren, machten laut den von NewsBTC berichteten CoinGlass-Zahlen 869,3 Millionen US-Dollar der Gesamtsumme aus. Auf Bitcoin-bezogene Kontrakte entfielen 365,1 Millionen US-Dollar an Liquidationen, auf Ethereum-bezogene Kontrakte 242 Millionen US-Dollar; zusammen machten sie den Großteil des Schadens aus. Solana belegte mit 26 Millionen US-Dollar den dritten Platz, ein deutlicher Abstand zu den beiden Spitzenreitern. NewsBTC wies darauf hin, dass stark positive Funding Rates bereits vor dem Rückgang auf eine bullisch geprägte Positionierung hingedeutet hatten, was erklären könnte, warum Long-Positionen so stark getroffen wurden.
Einordnung
Liquidationen dieser Größenordnung sind in einem volatilen Markt nicht ungewöhnlich, NewsBTC beschrieb den jüngsten Abverkauf jedoch als ungewöhnlich intensiv. Keine der beiden Quellen führte die Bewegung im geprüften Material auf einen bestimmten Auslöser zurück, und die Berichterstattung lässt nicht erkennen, wie lange der Abschwung anhalten wird.
Warum es wichtig ist
Für Trader
Hohe Long-Liquidationen und erhöhte Funding Rates deuten darauf hin, dass gehebelte Positionen fragil bleiben, sodass die kurzfristige Volatilität bei BTC und ETH anhalten könnte.
Für Investoren
Der Abbau von Hebelwirkung nach einer mehrwöchigen Aufwärtsbewegung kann die Positionierung zurücksetzen, doch der mehrmonatige Trend hängt davon ab, ob sich die Kurse über den jüngsten Tiefs halten.
Für Entwickler
Liquidationskaskaden dieser Größe belasten Margin-Engines und Oracle-Preisfeeds, daher sollten Protokolle mit Derivate-Exposure ihre Liquidationslogik und Puffer überprüfen.
Dieser Artikel dient nur zur Information und stellt keine Finanzberatung dar. Vollständigen Haftungsausschluss lesen.



