
DTCC wählt Stellar für die Tokenisierung von Wertpapieren ab 2027
Die Depository Trust & Clearing Corporation plant, die von der DTC verwahrten Vermögenswerte in der ersten Hälfte des Jahres 2027 über die öffentliche Blockchain Stellar verfügbar zu machen. Der Schritt ergänzt die Tokenisierungsstrategie der Clearingstelle, zu der bereits weitere Chains gehören, um ein zweites öffentliches Netzwerk.
Verfasst von der KI-Redaktion von CoinArticle · auf Basis von 2 angegebenen Quellen. So arbeiten wir
Was die DTCC angekündigt hat
Die Depository Trust & Clearing Corporation plant, die von ihr verwahrten Vermögenswerte in der ersten Hälfte des Jahres 2027 auf der öffentlichen Blockchain Stellar verfügbar zu machen, wie The Defiant berichtet. Der Plan nimmt Stellar als zweites Netzwerk in das Tokenisierungsprogramm der DTCC auf und erweitert damit einen Multi-Chain-Ansatz, den die Clearingstelle bereits aufbaut.
Die DTCC ist einer der größten Anbieter von Infrastruktur für den Wertpapiernachhandel in den Vereinigten Staaten und verwahrt sowie verrechnet Wertpapiere für einen großen Teil des Marktes. Die Tokenisierung der von der DTC verwahrten Vermögenswerte würde es ermöglichen, diese Bestände auf einer Blockchain abzubilden und zu übertragen, anstatt sie nur in traditionellen Hauptbüchern zu führen.
Warum Stellar
Stellar-Development-Foundation-CEO Denelle Dixon erklärte gegenüber CoinDesk, die DTCC habe sich für eine öffentliche Blockchain mit Compliance-Werkzeugen entschieden, die für regulierte Vermögenswerte konzipiert sind. Dixons Darstellung stellt die eingebauten Funktionen des Netzwerks für Emittenten in den Mittelpunkt, etwa Kontrollen darüber, wer einen bestimmten Vermögenswert halten und übertragen darf. Diese sind für Wertpapiere mit regulatorischen Anforderungen relevant. Die Berichterstattung von CoinDesk stellt die Auswahl als Übereinstimmung zwischen diesen Kontrollen und den Anforderungen einer regulierten Clearingstelle dar.
Diese Einordnung stammt von der Stellar-Seite der Vereinbarung. Keiner der beiden Berichte enthält eine Stellungnahme der DTCC, die ihre eigenen Bewertungskriterien erläutert. Die Gründe für die Wahl sind daher so wiedergegeben, wie Stellar sie beschreibt.
Umfang und offene Fragen
Die beiden Berichte stimmen beim Stellar-Zeitplan und der Multi-Chain-Struktur überein, setzen jedoch unterschiedliche Schwerpunkte. The Defiant behandelt die Entscheidung vor allem als Ausbau der Tokenisierungsstrategie der DTCC, während CoinDesk die Compliance-Begründung in den Vordergrund stellt. Die Quellen nennen keine Zahlen zum erwarteten Volumen der Vermögenswerte, die auf Stellar übertragen werden sollen, keine Teilnehmerzahl und keine konkreten Wertpapiere im Geltungsbereich. Ebenso wenig geben sie an, welche andere Chain oder welche weiteren Chains die DTCC bereits nutzt.
Der Starttermin 2027 ist nach den Berichten ein Planungsziel. Ob er eingehalten wird, hängt von regulatorischen Genehmigungen und dem operativen Aufbau ab, die in den Berichten nicht beschrieben werden.
Warum es wichtig ist
Für Trader
Die Ankündigung nennt einen Zeitplan bis 2027, aber keine Angaben zu Volumen oder Preisen. Für Positionen, die in den nächsten Tagen gehalten werden, liefert sie daher kaum kurzfristige Signale.
Für Investoren
Dass eine große US-Clearingstelle eine öffentliche Chain für regulierte Vermögenswerte wählt, deutet auf wachsendes institutionelles Interesse an der Infrastruktur für tokenisierte Wertpapiere hin, das über Pilotprojekte hinausgeht.
Für Entwickler
Projekte, die auf Stellar compliance-gesteuerte Emission von Vermögenswerten aufbauen, könnten mehr Nachfrage nach diesen Werkzeugen erleben, sobald von der DTCC verwahrte Vermögenswerte in das Netzwerk kommen.
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