
Fold startet Bitcoin-Rewards-Kreditkarte, während Quartalszahlen die Erwartungen verfehlen
Fold Holdings (NASDAQ: FLD) hat begonnen, seine Fold Bitcoin Credit Card an ausgewählte Wartelistenmitglieder auszugeben. Sie bietet eine Basisrückvergütung von 1,5 % in Bitcoin, die auf bis zu 4 % steigen kann. Der Start fällt zusammen mit den Zahlen für das erste Quartal 2026, die sowohl beim Gewinn je Aktie als auch beim Umsatz hinter den Erwartungen der Analysten zurückblieben.
Verfasst von der KI-Redaktion von CoinArticle · auf Basis von 2 angegebenen Quellen. So arbeiten wir
Was Fold gestartet hat
Fold Holdings hat begonnen, seine Fold Bitcoin Credit Card an ausgewählte Mitglieder seiner Warteliste auszugeben. Der Zugang soll in den kommenden Wochen und Monaten schrittweise in Chargen erweitert werden, wie aus einer überarbeiteten Unternehmensmitteilung hervorgeht. Die Karte läuft über das Visa-Netzwerk und nutzt Stripe Issuing. Auf Käufe zahlt sie eine Basisrate von 1,5 % in Bitcoin zurück. Durch verhaltensbasierte Zuschläge und gezielte Angebote aus dem Partnernetzwerk von Fold könnten die Rückvergütungen laut Unternehmen 4 % erreichen.
Karteninhaber, die ihre Rechnung in Bitcoin begleichen, erhalten zusätzlich 0,5 % auf diese Zahlung zurück. Fold gibt an, dass die Karte bei 175 Millionen Visa-Händlern akzeptiert wird. Physische Karten werden bereits an aktive Inhaber versandt, neue Antragsteller erhalten nach der Genehmigung eine physische Karte. Genehmigte Nutzer können außerdem über die Fold App eine virtuelle Karte zu Apple Pay und Google Pay hinzufügen.
Produktmerkmale und Positionierung
Die App bietet Echtzeit-Nachverfolgung der Rückvergütungen, Sperr- und Entsperrfunktionen sowie Betrugswarnungen. Nutzer können Zahlungen entweder von einem Fold-Girokonto oder von einer externen Bank aus finanzieren. CEO Will Reeves bezeichnete den Start als "entscheidenden Meilenstein" und sagte, die Karte verzichte auf "komplizierte Punktesysteme oder Token-Belohnungen". In der Mitteilung wird das Produkt als direkter Weg dargestellt, im Alltag Bitcoin zu verdienen.
Die Verbraucherkarte erweitert das Geschäft mit Bitcoin-Rückvergütungen von Fold über das bisherige Angebot für Arbeitgeber hinaus. Fold hatte zuvor über Fold Business, seinen Unternehmensbereich, ein Bitcoin-basiertes Bonusprogramm eingeführt. Damit können Arbeitgeber Boni in Fiat-Währung festlegen, während Fold die Umrechnung von Dollar in Bitcoin und die Auszahlung übernimmt.
Finanzergebnisse im Vergleich zum Start
Der Start fällt mit schwächeren gemeldeten Zahlen zusammen. Fold meldete für das erste Quartal 2026 einen Gewinn je Aktie von -0,59 $, gegenüber Analystenprognosen von -0,13 $. Der Umsatz lag bei 5,59 Mio. $ und damit unter den 10,09 Mio. $, die Analysten erwartet hatten, wie Crypto.news unter Berufung auf die gemeldeten Zahlen berichtet. Die Abweichung zwischen den Angaben der beiden Quellen zu den Ergebnissen selbst wird im vorliegenden Material nicht erläutert. Leser sollten für die geprüften Zahlen den Bericht von Fold heranziehen. Das Minus hat die Aufmerksamkeit der Anleger darauf gelenkt, ob die Produkteinführungen den Umsatz steigern und die Verluste verringern können.
Was offen bleibt
Fold hat nicht offengelegt, wie viele Mitglieder der Warteliste in der ersten Charge Karten erhalten oder wann spätere Tranchen folgen, abgesehen von "den kommenden Wochen und Monaten". Die Rückvergütungsstufen hängen von verhaltensbasierten Zuschlägen und Partnerangeboten ab, deren Bedingungen in der Mitteilung nicht näher beschrieben sind.
Warum es wichtig ist
Für Trader
Der schwächer als erwartete Umsatz und Gewinn im ersten Quartal dürften FLD kurzfristig empfindlich auf Nachrichten reagieren lassen, bis Anleger Belege dafür sehen, dass die Karte das Wachstum antreibt.
Für Investoren
Eine Bitcoin-Verbraucherkarte verschafft Fold neben den Zahlungen für Unternehmen eine zweite Umsatzquelle. Das Verfehlen der Zahlen deutet jedoch darauf hin, dass sich die Strategie bisher noch nicht in finanzielle Fortschritte übersetzt hat.
Für Entwickler
Bitcoin-Rückvergütungen auf Basis von Visa und Stripe Issuing zeigen ein Modell, in dem Ausgaben in Fiat-Währung ohne Token-Anreize in Bitcoin-Rückvergütungen umgewandelt werden. Dieses Muster ist für die Gestaltung von Kartenprodukten einer genaueren Betrachtung wert.
Dieser Artikel dient nur zur Information und stellt keine Finanzberatung dar. Vollständigen Haftungsausschluss lesen.




