Spanien ordnet Sperre von Polymarket und Kalshi wegen Ermittlungen zu unlizenziertem Glücksspiel an
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Spanien ordnet Sperre von Polymarket und Kalshi wegen Ermittlungen zu unlizenziertem Glücksspiel an

Spaniens Glücksspielaufsicht hat Sanktionsverfahren gegen Polymarket und Kalshi eingeleitet und eine vorübergehende Sperre ihrer Websites angeordnet, während geprüft wird, ob die Plattformen ohne die erforderliche Glücksspielzulassung tätig sind. Das Ministerium erwartet eine endgültige Entscheidung innerhalb von drei bis vier Monaten.

8. Nov. 20262 Min. Lesezeit

Verfasst von der KI-Redaktion von CoinArticle · auf Basis von 2 angegebenen Quellen. So arbeiten wir

Was Spanien angeordnet hat

Die spanische Generaldirektion für Glücksspielregulierung (DGOJ) hat eine vorübergehende Website-Sperre für Polymarket und Kalshi angeordnet und gegen beide Betreiber von Prognosemärkten Sanktionsverfahren eingeleitet, wie das Ministerium für Sozialrechte, Verbraucherangelegenheiten und Agenda 2030 mitteilte. Die Sperre ist eine vorsorgliche Maßnahme, die bis zum Abschluss des Verfahrens gilt.

Das Ministerium erklärte, die Plattformen erlaubten es Nutzern, auf künftige Ereignisse zu wetten, und könnten in Spanien ohne die behördliche Genehmigung tätig sein, die das spanische Glücksspielrecht vorschreibt. Das Sanktionsverfahren wurde am Dienstag im spanischen Staatsanzeiger veröffentlicht, nachdem Versuche, die Unternehmen unter ihren bekannten ausländischen Adressen direkt zu benachrichtigen, erfolglos geblieben waren.

Regulatorische Grundlage

Spanische Aufsichtsbehörden stufen Prognosemärkte als Glücksspiel ein, wenn Nutzer auf ungewisse künftige Ergebnisse setzen. Die Plattformen ermöglichen es Händlern, Positionen zu Wahlergebnissen, Wirtschaftsdaten, Sportereignissen und anderen Vorgängen einzunehmen, wobei die Preise die vom Markt implizierten Wahrscheinlichkeiten widerspiegeln. Die DGOJ argumentiert, dass unlizenzierte Betreiber nicht über die Schutzmechanismen verfügen, die Spanien verlangt, darunter Identitätsprüfung, Kontrollen gegen den Zugang von Minderjährigen und selbstgesperrten Nutzern sowie Aufsichtsstandards zum Schutz der Nutzer.

Breiteres Vorgehen

Spanien ist die jüngste in einer Reihe nationaler Maßnahmen gegen die Branche. Brasilien sperrte im April 27 Plattformen für Prognosemärkte, darunter Polymarket und Kalshi, nachdem sein Nationaler Währungsrat Derivate auf Sport-, Politik-, Sozial-, Kultur- und Unterhaltungsereignisse untersagt hatte. Argentinien ordnete im März wegen Bedenken hinsichtlich illegalen Glücksspiels eine landesweite Sperre für Polymarket an, und Indonesien sperrte Polymarket im Mai, nachdem es die Plattform nach lokalem Recht als Online-Glücksspiel eingestuft hatte.

Auch Indien ist gegen die Branche vorgegangen. Polymarket wurde aufgrund einer Anordnung der Regierung gesperrt, und gegen Kalshi soll eine ähnliche Anordnung drohen, da die Behörden Prognosemärkte als verbotes Online-Geldspiel einstufen. Die Berichterstattung über die indische Anordnung gegen Kalshi stützt sich auf Sekundärberichte und nicht auf eine amtliche Mitteilung; dieser Artikel bestätigt ihren Status nicht.

Zeitplan und offene Fragen

Das Ministerium erklärte, das Sanktionsverfahren werde drei bis vier Monate bis zu einer endgültigen Entscheidung dauern. Die Berichterstattung über das spanische Vorgehen in den beiden geprüften Quellen stimmt in den Kernfakten überein: der Sperranordnung, den Sanktionsverfahren, der Einstufung als Glücksspiel und dem Veröffentlichungsdatum. Die Quellen unterscheiden sich vor allem in der Akzentuierung: Die eine stellt den Schritt als regulatorische Blockade dar, die andere konzentriert sich auf das formelle Rechtsverfahren. Keine der Quellen meldete eine Reaktion von Polymarket oder Kalshi, und keine ging darauf ein, ob die Unternehmen eine spanische Lizenz beantragen oder die Anordnung anfechten wollen.

Warum es wichtig ist

Für Trader

Der Zugang zu Polymarket und Kalshi aus Spanien ist nun gesperrt, sodass Liquidität und Positionen spanischer Nutzer während des drei- bis viermonatigen Verfahrens abnehmen könnten.

Für Investoren

Die koordinierten Sperren in Brasilien, Argentinien, Indonesien, Indien und Spanien deuten auf ein branchenweites regulatorisches Muster hin, das die Wirtschaftlichkeit von Prognosemärkten über Monate prägen könnte.

Für Entwickler

Plattformen, die auf der Infrastruktur für Prognosemärkte aufbauen, sollten Geofencing auf Ebene einzelner Rechtsordnungen, Identitätsprüfung und Kontrollen gegen den Zugang Minderjähriger als Mindestanforderungen einplanen.

Dieser Artikel dient nur zur Information und stellt keine Finanzberatung dar. Vollständigen Haftungsausschluss lesen.

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