Bitcoin fällt unter 73.000 Dollar: ETF-Abflüsse und Optionsverfall setzen Bullen unter Druck
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Bitcoin fällt unter 73.000 Dollar: ETF-Abflüsse und Optionsverfall setzen Bullen unter Druck

Bitcoin fiel diese Woche auf rund 72.600 Dollar, da die Abflüsse aus US-Spot-ETFs zunahmen und neue Spannungen zwischen den USA und dem Iran eine risikoscheue Stimmung auslösten. Die Quellen weichen beim Ausmaß des Rückgangs voneinander ab, und Händler beobachten einen Optionsverfall von rund 6,25 Milliarden US-Dollar am 29. Mai.

6. Nov. 20263 Min. Lesezeit

Verfasst von der KI-Redaktion von CoinArticle · auf Basis von 2 angegebenen Quellen. So arbeiten wir

Kursentwicklung und der Rückzug von 80.000 Dollar

Bitcoin notierte am 28. Mai laut Kursdaten von crypto.news und Bitcoin Magazine bei rund 72.600 bis 72.800 Dollar, nachdem es zu Wochenbeginn nicht gelungen war, die Marke von 80.000 Dollar zurückzuerobern. Die Quellen unterscheiden sich in der Größe der Wochenbewegung: Bitcoin Magazine meldet einen Rückgang von mehr als 5,5 % innerhalb von fünf Tagen von über 77.000 Dollar, während crypto.news einen Verlust von mehr als 4 % innerhalb von 24 Stunden meldet. Beide beschreiben die Bewegung als Fortsetzung eines Rücksetzers von den Hochs Anfang Mai über 82.000 Dollar.

Auch Ethereum, Solana, XRP, BNB und Hyperliquid verzeichneten deutliche Verluste, und laut Daten von crypto.news lag die gesamte Marktkapitalisierung unter 2,5 Billionen Dollar.

ETF-Abflüsse und institutionelle Nachfrage

US-Spot-Bitcoin-ETFs verzeichneten am Mittwoch Nettoabflüsse von 733,43 Millionen Dollar, dem größten kombinierten Tagesabfluss seit Ende Januar, wie beide Medien übereinstimmend berichten. Der iShares Bitcoin Trust (IBIT) von BlackRock trug 527,84 Millionen Dollar zu dieser Summe bei, seinen zweitgrößten Einzeltagesabfluss seit der Auflegung im Januar 2024. Bitcoin Magazine weist darauf hin, dass der Rekord weiterhin rund 500.000 Dollar höher liegt. Grayscales GBTC verlor 104,76 Millionen Dollar und Fidelitys FBTC 60,30 Millionen Dollar, während der MSBT von Morgan Stanley als einziger Fonds Zuflüsse in Höhe von 4,3 Millionen Dollar verzeichnete.

Die Quellen stellen den übergeordneten Trend unterschiedlich dar. Crypto.news zufolge haben Spot-ETFs in drei Wochen mehr als 3 Milliarden Dollar verloren, und die Coinbase-Prämie ist ins Negative gedreht. Bitcoin Magazine betont den Kontext: IBIT liegt seit Jahresbeginn weiterhin mehr als 2 Milliarden Dollar im Plus und verzeichnet seit Auflegung Nettozuflüsse von 64 Milliarden Dollar, sodass der Abfluss vom Mittwoch weniger als 1 % dieser Summe ausmacht. Laut Bitcoin Magazine ist die Nettoakkumulation der ETFs im laufenden Jahr auf rund 4.500 BTC geschrumpft, wobei der Mai vom Nettokauf im März und April zur Nettoabgabe gewechselt hat.

Bitcoin Magazine verweist außerdem auf einen IBIT-Blockverkauf am Dienstag im Volumen von 1,29 Milliarden Dollar, der als Dark-Pool-Geschäft mit 29,2 Millionen Aktien abgewickelt wurde. Da ein Blockgeschäft privat ausgehandelt wird, schlägt es nicht von selbst als Fondsabfluss zu Buche. Der tatsächliche Nettoabfluss von IBIT am Dienstag betrug laut demselben Bericht 192,44 Millionen Dollar. Die Bitget-Wallet-Analystin Lacie Zhang beschrieb, dass der Markt den Verkauf ohne Turbulenzen aufgenommen habe, und bezeichnete die anhaltenden Abflüsse als eine Phase institutioneller Abkühlung.

Makro- und geopolitische Treiber

Beide Medien bringen den Ausverkauf mit geopolitischen Risiken in Verbindung. Crypto.news nennt steigende Ölpreise sowie Unsicherheit über mögliche Störungen in der Straße von Hormus und die Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran, die laut Medienbericht die Erwartungen an Zinssenkungen der US-Notenbank vor den US-Inflationsdaten erschwert haben. Bitcoin Magazine nennt eine neue Serie von US-Luftangriffen auf eine iranische Militäranlage nahe der Straße von Hormus als unmittelbaren Auslöser für den Rutsch unter 73.000 Dollar am Donnerstag.

Optionsverfall und Hebelwirkung

Daten von Deribit, die crypto.news zitiert, zeigen, dass am Freitag, dem 29. Mai, Bitcoin-Optionen im Volumen von mehr als 6,25 Milliarden Dollar, rund 85.679 BTC, verfallen. Die größte Konzentration bei Calls liegt nahe 80.000 Dollar, die stärkste Put-Positionierung nahe 75.000 Dollar, und das Max-Pain-Niveau von Deribit liegt bei 75.000 Dollar. Analystin Ardi sagte, dass ein Kursverlauf weg von den großen Optionszonen in Richtung Verfall eine Marktseite in die Falle locken könne, in diesem Fall die Bullen. Laut CoinGlass wurden innerhalb von 24 Stunden Bitcoin-Long-Positionen im Umfang von fast 330 Millionen Dollar liquidiert, im breiteren Markt mehr als 870 Millionen Dollar. Technisch meldet crypto.news, dass BTC mehrere kurzfristige gleitende Durchschnitte nach unten durchbrochen hat, der RSI nahe 35 liegt und eine bestätigte bullische Divergenz bislang fehlt.

Warum es wichtig ist

Für Trader

Bitcoin liegt deutlich unter dem Max-Pain-Niveau von 75.000 Dollar und der Call-Konzentration bei 80.000 Dollar vor dem Verfall am 29. Mai, weshalb Positionierungen rund um diese Abrechnung die kurzfristige Volatilität erhöhen könnten.

Für Investoren

Anhaltende ETF-Abflüsse, die die jährliche Nettoakkumulation auf ein dünnes Niveau gedrückt haben, deuten darauf hin, dass sich die institutionelle Nachfrage abgekühlt hat; dies sollte vor dem Hintergrund der weiterhin großen kumulierten Zuflüsse der Fonds beobachtet werden.

Für Entwickler

Der ohne Turbulenzen verkraftete IBIT-Blockverkauf im Dark Pool zeigt, dass große, über ETFs abgewickelte Verkäufe ohne sichtbare Kurseinbrüche abgewickelt werden können, was berücksichtigt werden muss, wenn Liquiditätsannahmen in Produkte eingebaut werden.

Dieser Artikel dient nur zur Information und stellt keine Finanzberatung dar. Vollständigen Haftungsausschluss lesen.

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