Coinbase: Gebühren, Sicherheit & Verfügbarkeit
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Coinbase wurde 2012 gegründet. Die Börse listet ca. 247 Coins, verlangt eine Identitätsprüfung (KYC) und berechnet in der Basisstufe für Spot-Trades 0,4 % Maker- und 0,6 % Taker-Gebühren. Unsere Aufzeichnungen, zuletzt aktualisiert im November 2026, verzeichnen 2 Sicherheitsvorfälle, den jüngsten im Jahr 2026.
Bewertungsübersicht
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Die wichtigsten Fakten
| Gegründet | 2012[Quelle] |
| Hauptsitz | Kein Hauptsitz – seit Mai 2020 ein Remote-first-Unternehmen (laut 10-K unterhält es keine Hauptverwaltung)[Quelle] |
| Gelistete Assets | ~247[Quelle] |
| KYC | Erforderlich — Für die vollständige Nutzung der Dienste ist nach den Geldwäschegesetzen eine Identitätsprüfung verpflichtend; US-Kunden müssen zusätzlich eine SSN oder ITIN angeben.[Quelle] |
| Zahlungsmethoden | — |
Gebühren
Spot-Maker-Gebühr (Basisstufe)
0,4 %
Spot-Taker-Gebühr (Basisstufe)
0,6 %
Basisstufe von Coinbase Advanced; die Maker-/Taker-Stufen richten sich nach dem 30-Tage-Handelsvolumen, bei ausgewählten Stablecoin-Paaren mit 0 % Maker-Gebühr. Die Gebühren unterscheiden sich je nach Teilplattform (einfache Käufe bei Coinbase werden getrennt von Coinbase Advanced berechnet).
Vollständiges Gebührenverzeichnis (abgerufen am 10. Aug. 2026)Gebühren aller von uns getesteten Börsen vergleichenVerfügbarkeit
Die Dienste sind in mehr als 100 Ländern/Regionen auf sechs Kontinenten verfügbar; der Funktionsumfang unterscheidet sich je nach Land erheblich.[Quelle]
Wichtige Ausschlüsse: China, Russland
Historie der Sicherheitsvorfälle
Oktober 2026[Quelle]
Ein Sicherheitsvorfall bei Amplitude, einem externen Analyseanbieter, legte die Kontaktdaten einer kleinen Gruppe von Coinbase-Kunden offen; Coinbase machte keine Angaben dazu, wie viele betroffen waren.
Lösung: Coinbase erklärte, die eigenen Systeme seien nicht kompromittiert worden und Kundengelder nicht betroffen; betroffene Kunden und Aufsichtsbehörden würden benachrichtigt.
Mai 2025[Quelle]
Angreifer bestachen externe Support-Dienstleister im Ausland, um personenbezogene Daten (Namen, Kontaktdaten, Teile der SSN, Ausweisbilder) von rund 70.000 Kunden abzuziehen, und forderten anschließend 20 Mio. US-Dollar Lösegeld.
Lösung: Coinbase lehnte die Lösegeldforderung ab und setzte ein Kopfgeld von 20 Mio. US-Dollar auf die Angreifer aus; in einer Meldung an die SEC bezifferte das Unternehmen die Kosten für Behebung und Entschädigung auf 180 bis 400 Mio. US-Dollar.
Aktuelle Nachrichten zu Coinbase
- Coinbase: Kundenvermögen von Binance-Hack über 6,34 Mrd. USD nicht betroffen
- Coinbase investiert in ProShares IQMM, einen Geldmarkt-ETF für Stablecoin-Reserven
- Coinbase Ventures kauft ENA am offenen Markt vor Vertriebspartnerschaft mit Ethena
- Stripe, Visa, Mastercard und Coinbase sollen Stablecoin-Konsortium bilden
- New Jersey will Coinbase-Staking-Verbot nach drei Jahren aufheben
Lizenzen & Registrierungen
- MiCA-Lizenz als Anbieter von Kryptowerte-Dienstleistungen (Coinbase Luxembourg S.A., Zulassung N00000004), EU-weit per Passporting nutzbar — Luxemburg (CSSF)[Quelle]
API & Bot-Trading
Die Advanced Trade API bietet REST für die Orderverwaltung sowie für Konto- und Marktdaten und WebSocket für Echtzeit-Datenströme; offizielle SDKs für Python, TypeScript, Go und Java.[Quelle]