
Bitcoin fällt unter 77.000 Dollar: ETF-Abflüsse und Liquidationen nehmen zu
Bitcoin notierte am 3. November nahe 76.500 Dollar und verlor im Tagesverlauf rund 2 %, da Nettoabflüsse aus Spot-ETFs und Liquidationen gehebelter Positionen den Druck verstärkten. Die Quellen weichen beim exakten Tageskurs und dem Ausmaß des Rückgangs voneinander ab; beide setzen den Ausverkauf jedoch mit dem Sicherheitsvorfall bei Binance vom 29. Oktober und der allgemeinen Schwäche bei Technologieaktien in Verbindung.
Verfasst von der KI-Redaktion von CoinArticle · auf Basis von 2 angegebenen Quellen. So arbeiten wir
Kurs- und Marktentwicklung
Bitcoin fiel am Dienstag, dem 3. November, unter 77.000 Dollar. Marktdaten von Crypto.news bezifferten BTC auf rund 76.460 Dollar, ein Minus von 2,19 % innerhalb von 24 Stunden, bei einem Handelsvolumen von 26,62 Milliarden Dollar in 24 Stunden und einer Marktkapitalisierung von 1,54 Billionen Dollar. 99Bitcoins meldete einen etwas stärkeren Rückgang, mit BTC bei 76.514 Dollar nach einem Minus von 2,4 %. Die Differenz zwischen beiden Angaben ist gering, spiegelt aber die unterschiedlichen Zeitstempel wider, die beide Medien verwendeten.
Der Rückgang hob die kurze Erholung vom Montag Richtung 78.000 Dollar wieder auf; Bitcoin hat die Marke von 80.000 Dollar nicht zurückerobert. Der breitere Kryptomarkt verlor laut Crypto.news im selben Zeitraum von 24 Stunden 1,92 %. Solana fiel um rund 3 %, BNB rutschte unter 700 Dollar, Ethereum notierte nahe 2.250 Dollar, und Hyperliquids HYPE gab rund 5 % nach.
ETF-Abflüsse nach dem Binance-Vorfall
Spot-Bitcoin-ETFs verzeichneten am 2. November laut SoSoValue-Daten, die Crypto.news zitiert, Nettoabflüsse von 398,6 Millionen Dollar. Auf BlackRocks IBIT entfielen Abflüsse von 405,3 Millionen Dollar, was mehr als dem Nettosaldo entspricht, da Fidelitys FBTC 6,68 Millionen Dollar an Zuflüssen verbuchte und andere Fonds kleinere Zuflüsse meldeten. Am 30. Oktober fielen die Abflüsse mit 643,3 Millionen Dollar größer aus, der höchste Tageswert seit Juni. Ethereum-ETFs verzeichneten am 2. November ebenfalls Nettoabflüsse von 140 Millionen Dollar.
Beide Quellen bringen die Verkäufe mit dem Sicherheitsvorfall bei Binance vom 29. Oktober in Verbindung, bei dem Kryptowerte im Umfang von mehr als 6,3 Milliarden Dollar betroffen waren. Crypto.news berichtet, dass Blockchain-Ermittler weiterhin die gestohlenen Mittel verfolgen und dass die Börse angibt, den größten Teil der betroffenen Kundenvermögen ersetzt zu haben. 99Bitcoins führt den Abflussbetrag vom Montag auf dieselben ETF-Daten zurück, quantifiziert die Rolle des Vorfalls jedoch nicht gesondert.
Hebelwirkung und technische Lage
Liquidationsdaten von CoinGlass, die Crypto.news zitiert, zeigen, dass in den vergangenen 24 Stunden Bitcoin-Positionen im Umfang von knapp 100 Millionen Dollar geschlossen wurden, wobei Long-Positionen den größten Teil der Verluste ausmachten. Zwangsschließungen gehebelter Long-Positionen können den Verkaufsdruck verstärken, wenn der Kurs fällt.
Im Tageschart bildet BTC seit Anfang Oktober tiefere Hochs und tiefere Tiefs aus. Der Relative Strength Index lag bei 34,26 und damit unter seinem gleitenden Durchschnitt von 41,67; die konventionelle Überverkauft-Schwelle von 30 wurde nicht unterschritten. Die MACD-Werte blieben negativ, mit einer MACD-Linie bei -1.363,94 gegenüber einer Signallinie bei -885,06. Analyst That Martini Guy bezeichnete 76.400 Dollar als Schlüsselmarke, nachdem es Bitcoin nicht gelungen war, die Unterstützung nahe 79.500 Dollar zurückzuerobern, und warnte, ein überzeugender Vier-Stunden-Schlusskurs darunter könne zu weiteren Verlusten führen.
Makroökonomischer Hintergrund
Der Rückgang des Bitcoin-Kurses fiel zusammen mit einer Schwäche asiatischer Aktienmärkte und amerikanischer Technologiewerte, insbesondere solcher aus den Bereichen künstliche Intelligenz und Halbleiter. Investoren positionierten sich vor den US-Zwischenwahlen am 3. November, deren Ergebnisse erst nach Schließung der Wahllokale erwartet wurden. 99Bitcoins berichtete zudem, dass die Vereinigten Staaten über Nacht einen Angriff auf den Iran ausgeführt hätten, dessen Auswirkung auf den Kurs als gering beschrieben wurde.
Warum das wichtig ist
Für Trader
Ein Schlusskurs unter 76.400 Dollar im Vier-Stunden-Chart, die Marke, die Analysten im Blick haben, könnte den Abwärtstrend verlängern, solange Zwangsliquidationen gehebelter Long-Positionen anhalten.
Für Investoren
Anhaltende ETF-Abflüsse nach dem Binance-Vorfall deuten darauf hin, dass die institutionelle Nachfrage nachgelassen hat, ein Signal, das in den kommenden Monaten zu beobachten ist.
Für Entwickler
Börsensicherheitsvorfälle dieses Ausmaßes rücken das Kontrahentenrisiko wieder in den Mittelpunkt der Produktgestaltung für Verwahrungs- und Auszahlungssysteme.
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