Cardano Foundation spricht sich gegen Ausweitung der EU-MiCA-Regeln auf DeFi und Staking aus
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Cardano Foundation spricht sich gegen Ausweitung der EU-MiCA-Regeln auf DeFi und Staking aus

Die Cardano Foundation hat im Rahmen einer EU-Konsultation eine Stellungnahme eingereicht, in der sie sich gegen neue Regeln für dezentrale Finanzdienste (DeFi), Staking und protokollbezogene Blockchain-Aktivitäten ausspricht. Stattdessen forderte sie die politischen Entscheidungsträger auf, die bestehende Verordnung über Märkte für Kryptowerte (MiCA) zu verfeinern, anstatt dezentraler Technologie pauschale Vorschriften aufzuerlegen.

23. Okt. 20262 Min. Lesezeit

Verfasst von der KI-Redaktion von CoinArticle · auf Basis von 2 angegebenen Quellen. So arbeiten wir

Die Position der Cardano Foundation

In ihrer Stellungnahme vom 30. September zu einer politischen Konsultation der EU argumentierte die Cardano Foundation, dass europäische Regulierungsbehörden keine neuen Regeln auf dezentrale Finanzdienste (DeFi), Staking und protokollbezogene Blockchain-Aktivitäten ausweiten sollten. Die Stiftung vertritt die Auffassung, dass die politischen Entscheidungsträger sich stattdessen auf die Verbesserung der bestehenden Verordnung über Märkte für Kryptowerte (Markets in Crypto-Assets Regulation, MiCA) konzentrieren sollten, um Lücken und neu entstehende Risiken zu adressieren, ohne jede Interaktion mit einer Blockchain als regulierte Finanzdienstleistung zu behandeln.

Das Kernargument der Stiftung beruht auf der Unterscheidung zwischen Aktivitäten und Intermediären. Anstatt pauschale Vorschriften für die dezentrale Technologie selbst zu schaffen, plädiert sie dafür, gezielt jene Akteure und Dienste zu regulieren, die Risiken für die Finanzstabilität oder den Verbraucherschutz darstellen. Dieser Ansatz würde protokollbezogene Interaktionen – etwa automatisierte Market Maker oder Validator-Betrieb – außerhalb des regulatorischen Rahmens belassen, während Verwahrer, Börsen und andere Intermediäre, die mit Verbrauchern interagieren, weiterhin reguliert würden.

Warum die Unterscheidung wichtig ist

Die Position der Cardano Foundation spiegelt eine breitere Debatte innerhalb der Krypto-Branche über den Umfang der Regulierung wider. Die Anwendung von MiCA-ähnlichen Anforderungen auf protokollbezogenes DeFi und Staking könnte dezentralen Netzwerken selbst Compliance-Lasten auferlegen, obwohl ihnen die rechtlichen Einheiten oder Unternehmensstrukturen fehlen, um regulatorische Pflichten zu übernehmen. Eine aktivitätsbasierte Regulierung hingegen würde es Open-Source-Protokollen ermöglichen, weiter zu operieren, während Dienstleister – die klar definierte Rechtsformen besitzen – festgelegten Regeln unterworfen werden.

Warum es relevant ist

Für Trader

Wenn die EU-Regulierungsbehörden den aktivitätsbasierten Ansatz übernehmen, könnten DeFi-Plattformen und Staking-Dienste mit geringeren Compliance-Lasten konfrontiert sein, als die derzeitigen Befürchtungen vermuten lassen, was den Marktzugang in Europa potenziell erleichtern könnte.

Für Investoren

Wie die EU diese Debatte löst, wird darüber entscheiden, ob Open-Source-Protokolle in Europa ohne formale Registrierung arbeiten können, und wirkt sich damit auf das regulatorische Risikoprofil von Layer-1- und DeFi-Token mit europäischer Nutzerbasis aus.

Für Entwickler

Eine Unterscheidung zwischen protokollbezogenen Aktivitäten und Intermediärdiensten würde es dezentralen Protokollen ermöglichen, ohne MiCA-Lizenz zu operieren, während Verwahrer und Börsen ihren regulierten Status behalten könnten.

Dieser Artikel dient nur zur Information und stellt keine Finanzberatung dar. Vollständigen Haftungsausschluss lesen.

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