Cboe-nahe Gruppe verklagt CFTC wegen Genehmigung von Perpetual Futures auf US-Einzelaktien
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Cboe-nahe Gruppe verklagt CFTC wegen Genehmigung von Perpetual Futures auf US-Einzelaktien

Die Capital Markets Alliance, unterstützt von Cboe und Citadel Securities, hat vor einem Bundesgericht Klage eingereicht und fechtet die Genehmigung von Perpetual-Derivaten auf einzelne US-Aktien durch die CFTC an. Die Gruppe will den Handel mit den Kontrakten während des Verfahrens stoppen und argumentiert, dass sie in die Zuständigkeit der SEC fallen.

3. Nov. 20262 Min. Lesezeit

Verfasst von der KI-Redaktion von CoinArticle · auf Basis von 2 angegebenen Quellen. So arbeiten wir

Die Klage und ihre Kernargumente

Die Capital Markets Alliance hat am Dienstag beim US-Bezirksgericht für den Southern District of New York eine Bundesklage eingereicht, mit der sie die Genehmigung von Perpetual-Derivaten auf einzelne US-Aktien durch die Commodity Futures Trading Commission anficht. Die Klage zielt darauf ab, die Genehmigungen aufzuheben, und beantragt eine einstweilige Verfügung, die den Handel mit den Kontrakten während der Verhandlung stoppen würde.

Die Gruppe vertritt die Auffassung, dass es sich bei den Produkten um wertpapierbasierte Swaps handelt, die der ausschließlichen Zuständigkeit der Securities and Exchange Commission und nicht der CFTC unterliegen würden. Außerdem argumentiert sie, die CFTC habe gegen den Administrative Procedure Act verstoßen, da sie ihre Entscheidung nicht begründet und die Auswirkungen auf Anleger und Wertpapiermärkte nicht hinreichend abgewogen habe. Adam Ford, Sekretär der Capital Markets Alliance, erklärte, die rasche Einführung solcher Produkte "untergrabe den Anlegerschutz und die Integrität und Widerstandsfähigkeit des amerikanischen Finanzsystems".

Die Position der CFTC

Die Klage folgt auf eine Ankündigung von CFTC-Chairman Michael Selig, wonach Perpetual Futures auf einzelne US-Aktien an qualifizierten regulierten Börsen gehandelt werden könnten. Selig sagte, die Kontrakte seien als Security Futures nach dem Commodity Futures Modernization Act of 2000 genehmigt worden, weshalb sie der Aufsicht sowohl der CFTC als auch der SEC unterliegen. Die Produkte ermöglichen Händlern eine gehebelte Beteiligung an einzelnen Aktien, ohne die zugrunde liegenden Papiere zu halten, und ohne die Fälligkeitstermine, die für traditionelle Futures gelten.

Die Behörde erklärte, diese Produkte auf regulierte US-Handelsplätze zu bringen, biete Anlegern eine Alternative zu Offshore-Plattformen. Ein Sprecher der CFTC bezeichnete die Klage gegenüber Reuters als einen besorgniserregenden Versuch, regulierte Märkte zu beeinflussen.

Unterschiede in der Berichterstattung und offene Fragen

Die beiden Berichte unterscheiden sich darin, wie die Klage dargestellt wird. Einer beschreibt die Klage als gegen Coinbase, Kalshi und Bitnomial gerichtet und nennt die Unternehmen, deren Kontrakte als Security Futures gelistet werden sollen, und beantragt eine einstweilige Verfügung, um diese Listung zu verhindern. Der andere konzentriert sich auf das gesetzliche Argument und den Anspruch nach dem Administrative Procedure Act, ohne die Plattformen zu nennen. Keine der Quellen bestätigt unabhängig die vollständige Liste der Beklagten oder der erfassten Produkte. Leser sollten die genannten Plattformen daher als berichtet, nicht als anhand der Gerichtsakte überprüft betrachten.

Der Streit steht außerdem neben einer separaten Klage der CME Group, die im Juni eingereicht wurde und die Genehmigung von Krypto-Perpetual-Futures durch die CFTC angreift, welche von Kalshi und Coinbase angeboten werden. Ob das Gericht die Verfahren zu Einzelaktien-Perpetuals und Krypto-Perpetuals gemeinsam behandelt und wie schnell es über einen Antrag auf einstweilige Verfügung entscheidet, ist noch offen.

Warum es wichtig ist

Für Trader

Wenn das Gericht eine einstweilige Verfügung erlässt, könnten offene Positionen in neu gelisteten Einzelaktien-Perpetuals auf den genannten Plattformen plötzlichen Handelsbeschränkungen oder erzwungenen Änderungen des Listingstatus unterliegen.

Für Anleger

Das Ergebnis wird klären, ob die CFTC oder die SEC für Derivate auf Einzelaktien zuständig ist. Diese Zuständigkeitsfrage wird die Landschaft regulierter Produkte über Jahre prägen.

Für Entwickler

Teams, die Perpetual- oder Derivateprodukte auf US-regulierten Handelsplätzen entwickeln, sollten verfolgen, ob die Einstufung als Security Futures Bestand hat, da sie bestimmt, welchem Compliance-Regime ihre Kontrakte unterliegen müssen.

Dieser Artikel dient nur zur Information und stellt keine Finanzberatung dar. Vollständigen Haftungsausschluss lesen.

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