FCA einigt sich mit HTX: Krypto-Börse zieht sich vom britischen Markt zurück
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FCA einigt sich mit HTX: Krypto-Börse zieht sich vom britischen Markt zurück

HTX hat sich in einer Vereinbarung mit der Financial Conduct Authority bereit erklärt, seine Geschäftstätigkeit im Vereinigten Königreich einzustellen. Der High Court hat Verpflichtungserklärungen festgehalten, die unrechtmäßige Krypto-Werbung einschränken. Die Börse hat bestehenden britischen Kunden den Handel gesperrt und ihnen 48 Stunden Zeit gegeben, Vermögenswerte abzuziehen, bevor die Konten geschlossen werden.

29. Okt. 2026Aktualisiert am 1. Nov. 20263 Min. Lesezeit

Verfasst von der KI-Redaktion von CoinArticle · auf Basis von 6 angegebenen Quellen. So arbeiten wir

Vergleichsbedingungen und sofortige Maßnahmen

HTX hat seinen Fall zu Finanzwerbung im Vereinigten Königreich mit der Financial Conduct Authority durch Verpflichtungserklärungen beigelegt, die vor dem High Court gesichert wurden, wie die Aufsichtsbehörde am Donnerstag mitteilte. Huobi Global S.A., das in Panama registrierte Unternehmen, das als erster Beklagter genannt wird, hat sich verpflichtet, auf der Website, in den Apps und in den sozialen Medien von HTX keine Finanzwerbung zu verbreiten, die gegen britisches Recht verstößt. Die Verpflichtungserklärungen gelten laut früherer Berichterstattung bis zum 21. Oktober 2031.

Die FCA erklärte, die Börse werde britischen Verbrauchern wissentlich keine Krypto-Dienstleistungen auf unrechtmäßige Weise bewerben, werde britische Verbraucher nicht gezielt ansprechen, umwerben oder aktiv suchen und keine neuen Registrierungen oder Einzahlungen aus dem Vereinigten Königreich mehr annehmen. Auf ihrer Website teilte die Börse mit, dass bestehenden britischen Kunden der Handel gesperrt ist und sie 48 Stunden Zeit haben, ihre Vermögenswerte abzuziehen, bevor ihre Konten geschlossen werden. HTX erklärte laut Financial Times, man habe "proaktiv Maßnahmen umgesetzt, um sich an die Vorschriften des Vereinigten Königreichs zur Finanzwerbung anzupassen". Die Bedingungen des Vergleichs sind vertraulich. Die FCA betonte, dass er kein Eingeständnis einer Haftung oder eines Fehlverhaltens seitens Huobi Global oder einer anderen Person oder Einrichtung darstellt.

Umfang der Einschränkungen

Die siebenjährigen Verpflichtungserklärungen untersagen es HTX, bis 2031 wissentlich Krypto-Dienstleistungen gegenüber britischen Verbrauchern auf unrechtmäßige Weise zu bewerben, wodurch die Durchsetzung weit über einen typischen Vergleichszeitraum hinausreicht. Die Einschränkung betrifft die zentralen Kanäle der Kundengewinnung der Börse und nicht nur einzelne Kampagnen. Die zuvor gegen Huobi Global S.A. verhängten Sanktionen des Vereinigten Königreichs und der EU bleiben neben den neuen Verpflichtungserklärungen in Kraft. Im Mai hat das Vereinigte Königreich das Unternehmen wegen angeblicher Unterstützung des russischen Finanzsektors sanktioniert und HTX als weiteren Namen dafür aufgeführt. Die EU untersagte später im Rahmen ihres 21. Russland-Sanktionspakets Transaktionen mit dem Unternehmen. HTX hat erklärt, dass Huobi Global S.A. "von der Online-Börse HTX zu unterscheiden" sei.

Hintergrund der Durchsetzung und regulatorisches Signal

Die FCA leitete im Oktober 2025 ein Verfahren gegen HTX ein, ihren ersten Durchsetzungsfall gegen ein Krypto-Unternehmen auf Grundlage der britischen Regeln für Finanzwerbung. Zur Begründung hieß es, die Börse sei wiederholt nicht auf die Aufsichtsbehörde eingegangen. Vergleichsgespräche begannen im März und wurden im Juni verlängert, wie aus von Reuters berichteten Gerichtsbeschlüssen hervorgeht. Die veröffentlichte Verfahrensdokumentation der FCA reicht vom Klageverfahren im Oktober 2025 bis zu den Gerichtsbeschlüssen vom Oktober 2026.

Steve Smart, geschäftsführender Direktor für Durchsetzung und Marktaufsicht bei der FCA, sagte: "Krypto-Unternehmen sollten sich keinen Illusionen hingeben: Ein Sitz im Ausland entzieht sie nicht dem Zugriff des britischen Rechts." Die mehrjährigen Verpflichtungserklärungen deuten darauf hin, dass die Aufsichtsbehörde die Einhaltung der Werberegeln als strukturelles Problem betrachtet, das eine langfristige Überwachung erfordert. Andere Börsen, die britische Kunden bedienen, dürften ihre Marketingpraktiken im Lichte des Falls überprüfen.

Verbraucherprüfung und Kontoabwicklung

Die Warnseite der FCA zu HTX legt deren Einschätzung des Erlaubnisstatus des Unternehmens und die Grenzen des Verbraucherschutzes im Vereinigten Königreich dar. Die Schließung eines Marktes für Neugeschäft und der Umgang mit den Vermögenswerten bestehender Kunden sind getrennte Aufgaben. Britische Nutzer mit Guthaben bei HTX sollten prüfen, welche Regelungen für ihre eigenen Konten gelten. Eine Registrierung oder Erlaubnis für eine Tätigkeit deckt nicht zwingend eine andere ab, und eine bekannte Marke ist kein Nachweis für Schutzmechanismen im Vereinigten Königreich. Nutzer sollten die genaue Rechtsperson, das angebotene Geschäft und den aktuellen Eintrag der jeweils zuständigen Aufsichtsbehörde prüfen.

Warum es wichtig ist

Für Trader

Nutzer mit Sitz im Vereinigten Königreich, die noch Guthaben bei HTX halten, müssen innerhalb des 48-Stunden-Fensters abheben, andernfalls werden ihre Konten geschlossen.

Für Investoren

Siebenjährige Verpflichtungserklärungen signalisieren eine Verschärfung der FCA-Durchsetzung über typische Vergleiche hinaus und deuten auf höhere Compliance-Kosten für Börsen hin, die in regulierten Märkten tätig sind.

Für Entwickler

Plattformen, die britische Nutzer bedienen, sollten davon ausgehen, dass die Aufsicht der FCA über Werbeaktivitäten über Jahre bestehen bleibt, wodurch die Einhaltung von Marketingregeln zu einer mehrjährigen betrieblichen Anforderung wird.

Dieser Artikel dient nur zur Information und stellt keine Finanzberatung dar. Vollständigen Haftungsausschluss lesen.

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