
Britische Banken blockieren 10.000 Krypto-Überweisungen und ziehen Aufsichtsbehörden auf den Plan
Britische Finanzinstitute erhielten innerhalb von 90 Tagen über 10.000 Beschwerden wegen der Blockierung oder Einschränkung kryptobezogener Überweisungen, wobei Lloyds, Barclays und NatWest knapp die Hälfte ausmachten. Die Einschränkungen bestehen fort, obwohl einige Banken keine ausdrücklichen veröffentlichten Richtlinien vorgelegt haben.
Verfasst von der KI-Redaktion von CoinArticle · auf Basis von 2 angegebenen Quellen. So arbeiten wir
Umfang der Beschwerden
Die größten britischen Banken erhielten innerhalb eines Zeitraums von 90 Tagen mehr als 10.000 Kundenbeschwerden im Zusammenhang mit blockierten oder eingeschränkten Kryptowährungsüberweisungen, wie aus einem im Oktober 2026 veröffentlichten Bericht von Stand With Crypto hervorgeht. Lloyds, Barclays und NatWest waren für knapp die Hälfte aller eingereichten Beschwerden verantwortlich und sind damit die Hauptadressaten des Kundenärgers.
Undurchsichtige Richtlinien und Durchsetzung
Lloyds verzeichnete den größten Anteil an Beschwerden, obwohl die Bank keine veröffentlichte Richtlinie besitzt, die Kryptowährungsüberweisungen ausdrücklich einschränkt, so der Bericht von Stand With Crypto. Die Diskrepanz zwischen privater Durchsetzung und öffentlicher Richtlinie legt nahe, dass Kunden mit nicht offengelegten Vorgaben für ihre Konten konfrontiert sind. Zu den Positionen von Barclays und NatWest hinsichtlich veröffentlichter Krypto-Richtlinien enthielt die verfügbare Berichterstattung keine Angaben; ihre hohen Beschwerdezahlen deuten jedoch auf ähnlich undurchsichtige Einschränkungen bei Kundenüberweisungen hin.
Marktlicher und regulatorischer Kontext
Die Blockierung kryptobezogener Überweisungen spiegelt ein breiteres Muster institutioneller Reibung zwischen traditionellem Finanzwesen und Diensten für digitale Vermögenswerte im Vereinigten Königreich wider. Diese Einschränkungen schaffen praktische Hürden für Privatkunden, die Geld auf regulierte Börsen oder in selbstverwahrte Wallets transferieren möchten. Keine der beiden Quellen enthielt jedoch einen Kommentar der Banken selbst, und es gab keine Daten darüber, ob die Beschwerden zu Richtlinienänderungen oder regulatorischen Maßnahmen geführt haben.
Warum das wichtig ist
Für Trader
Trader mit britischen Bankkonten könnten beim Transfer von Fiatgeld zu Börsen auf Reibungsverluste stoßen; die Nutzung alternativer Zahlungsmethoden oder ausländischer Banken könnte notwendig werden.
Für Investoren
Anhaltende Reibung im Bankenbereich in einem G7-Land deutet darauf hin, dass institutioneller Widerstand gegen die Krypto-Adaption eher strukturell als regulatorisch bedingt ist, was die Zeitpläne für die Aufnahme in den Mainstream erschwert.
Für Entwickler
Britische Fintech- und DeFi-Plattformen müssen unter Umständen alternative Fiat-On- und Off-Ramps entwickeln oder mit wohlgesinnten Bankpartnern zusammenarbeiten, um Privatnutzer zu bedienen.
Dieser Artikel dient nur zur Information und stellt keine Finanzberatung dar. Vollständigen Haftungsausschluss lesen.





