
Westpac begrenzt Zahlungen an Krypto-Börsen ab 1. Dezember auf 10.000 A$ pro Monat
Westpac wird Kunden ab dem 1. Dezember auf kumulativ 10.000 A$ pro Monat über alle relevanten Konten und Zahlungsmethoden für Zahlungen an identifizierte Krypto-Börsen beschränken. Die Bank teilt außerdem mit, dass sie Zahlungen in Filialen, die sie als Zahlungen an Börsen erkennt, unter Verweis auf das Betrugsrisiko einstellen wird.
Verfasst von der KI-Redaktion von CoinArticle · auf Basis von 2 angegebenen Quellen. So arbeiten wir
Was Westpac ändert
Die Richtlinie von Westpac für Krypto-Zahlungen tritt am 1. Dezember in Kraft und legt für Zahlungen an identifizierte Kryptowährungsbörsen ein kumulatives monatliches Kontingent von 10.000 A$ fest. Hat ein Kunde diesen Betrag in einem Kalendermonat erreicht, kann die Bank weitere berechtigte Zahlungen ablehnen, bis der nächste Monat beginnt. Sowohl The Defiant als auch CryptoSlate berichten über die Obergrenze und beschreiben sie als kumulativ und nicht als pro Transaktion.
Die Begrenzung gilt für Online-Banking, die Westpac App, Kreditkarten und Debitkarten, sodass Überweisungen über die App und Kartenzahlungen aus demselben Kontingent gespeist werden. Gemeinsame Kontoinhaber erhalten jeweils ein eigenes monatliches Limit von 10.000 A$, das ihre relevanten Produkte abdeckt. Westpac hat außerdem erklärt, dass sie ab demselben Datum Zahlungen in Filialen nicht mehr unterstützen wird, die sie begründeterweise als Zahlungen an Krypto-Börsen identifiziert.
Ausnahmen, Erhöhungen und Geltungsbereich
Westpac schließt sowohl Ausnahmen als auch Erhöhungen des monatlichen Limits aus. Ein Kunde, der eine größere Zahlung an eine Börse plant, unterliegt daher demselben Kontingent, auch wenn er ein höheres Limit beantragt. Auszahlungen von Börsen auf Westpac-Konten bleiben unverändert, wobei Kunden allerdings alle Einschränkungen prüfen sollten, die die Börse selbst auferlegt.
Der Geltungsbereich der Richtlinie ist enger, als die Hauptschlagzeile vermuten lässt. Die Abdeckung hängt davon ab, dass Westpac eine Börsenzahlung zum Zeitpunkt ihrer Ausführung erkennt. Daher könnten einige Börsen sowie bestimmte Zahlungsangaben, die einzelne Börsen akzeptieren, außerhalb der Regelung liegen. Die Bank erklärt, dass sich die betreffenden Produkte und Zahlungsmethoden im Laufe der Zeit ändern können. Westpac räumt zudem ein, dass Zahlungen über 10.000 A$ weiterhin vorkommen können, und die Durchsetzung liegt im Ermessen der Bank.
Quellen unterschiedlich gewichtet
Beide Quellen stimmen bei der Summe von 10.000 A$, dem Starttermin 1. Dezember und der kumulativen Struktur überein. CryptoSlate stellt die Änderung ausdrücklich als betrugsbedingt dar und beschreibt eine Regel, mit der die Bank Zahlungen über Konten und Methoden hinweg unter einem gemeinsamen monatlichen Limit zusammenfasst. Die Zusammenfassung von The Defiant konzentriert sich auf das Fehlen von Ausnahmen und höheren Limits. Keiner der Berichte enthält eine Zahl, die dem anderen widerspricht, doch die Schwerpunkte unterscheiden sich: der eine betont die Betrugsbegründung, der andere die Starrheit der Obergrenze.
Hintergrund zu Betrugsfällen
Westpac stellt die Maßnahme als Reaktion auf das Risiko von Kryptobetrug dar. In einer Mitteilung vom 18. Mai 2023 erklärte die Bank, dass Tests von Schutzmaßnahmen für einige Krypto-Zahlungen begonnen hätten, wobei die Sperren in den folgenden Wochen schrittweise eingeführt wurden. Die Dezember-Richtlinie überträgt diesen Ansatz auf eine dauerhafte monatliche Obergrenze. Keine der Quellen berichtet über regulatorische Maßnahmen oder eine formelle Reaktion der Branche auf die Änderung.
Warum es wichtig ist
Für Trader
Australische Kunden, die Gelder über Westpac an Börsen leiten, sollten mit abgelehnten Zahlungen rechnen, sobald das kumulative monatliche Limit von 10.000 A$ erreicht ist. Sie sollten Überweisungen über Konten und Banken hinweg daher schon vor Dezember planen.
Für Investoren
Beschränkungen für Zahlungswege von Banken zu Börsen in einem großen Markt deuten darauf hin, dass Betrugskontrollen den Zugang zu Fiat-On-Ramps zunehmend prägen könnten, was für die Onboarding-Volumen von Börsen von Bedeutung ist.
Für Entwickler
Börsen und Fintech-Produkte, die auf Westpac-Zahlungswege setzen, sollten den Umgang mit abgelehnten Zahlungen und kontobezogenen Obergrenzen einplanen, da die Abdeckung davon abhängt, dass die Bank Börsenzahlungen identifiziert.
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