
XRP Ledger: Bug-Fix verschoben auf November nach Rückgang der Validator-Unterstützung
Eine kritische XRP-Ledger-Änderung hat am Mittwoch die Supermehrheit der Validatoren verloren und fiel auf 26 von 35 Validatoren, bevor sie sich auf 31 erholte. Dadurch wurde die Aktivierung auf November verschoben. Der Fix fixCleanup3_4_0 zielt auf eine Schwachstelle beim Token-Minting ab, die die Sicherheit von Stablecoins beeinträchtigen könnte, und soll nun voraussichtlich am 4. November aktiviert werden.
Verfasst von der KI-Redaktion von CoinArticle · auf Basis von 4 angegebenen Quellen. So arbeiten wir
Unterstützung fiel unter die Schwelle
Die XRP-Ledger-Änderung fixCleanup3_4_0, die weniger als zwei Tage vor ihrer Aktivierung stand, verlor vorübergehend die Validator-Unterstützung, die sie zum Fortfahren benötigte. Die Unterstützung rutschte auf 26 von 35 Validatoren und damit unter die Konsensschwelle, und das Netzwerk setzte den zweiwöchigen Countdown zurück. Laut Berichten von CoinDesk und CryptoPotato erholte sich die Unterstützung nach dem Einbruch auf 31 Validatoren, der Verlust der Supermehrheit erzwang jedoch eine Zurücksetzung des Genehmigungszeitplans.
Neu terminiert, mit einer zweiten Frist
Die Änderung wurde gegenüber dem ursprünglichen Ziel Ende Oktober um rund zwei Wochen verschoben und soll laut 99Bitcoins nun voraussichtlich am 4. November aktiviert werden. Die Ursache für den vorübergehenden Rückzug der Validatoren wurde nicht öffentlich bekannt gegeben. Die Verzögerung bedeutet, dass der Fix vor einer zweiten Frist steht, und der Ausgang hängt davon ab, ob die Validator-Unterstützung bis dahin Bestand hat.
Was der Fix adressiert
Die Änderung zielt auf eine Schwachstelle beim Token-Minting ab, die die Sicherheit von Stablecoins beeinträchtigen könnte, die auf dem Ledger ausgegeben werden. Damit ist die Verzögerung mehr als eine Terminfrage, da die Schwachstelle bis zur Aktivierung offen bleibt. Der Vorfall wirft zudem Fragen zur Verlässlichkeit der Validator-Koordination im XRPL bei zeitkritischen Sicherheitsänderungen auf.
Auswirkungen auf die Governance
Rückzüge von Validatoren, selbst kurzzeitige, können das Vertrauen in die Netzwerk-Governance untergraben und Unsicherheit über künftige Upgrade-Fenster erzeugen. Der Vorgang zeigt, dass formale Supermehrheitsschwellen die tatsächliche Teilnahme der Validatoren kurz vor den Aktivierungsterminen möglicherweise nicht vollständig vorhersagen.
Warum es wichtig ist
Für Trader
Die Volatilität von XRP könnte rund um den Aktivierungstermin am 4. November steigen, sofern die Unterstützung der Validatoren unsicher bleibt. Die Signale zur Supermehrheit sind daher einen Blick wert.
Für Investoren
Wiederholte Koordinationsprobleme der Validatoren bei einer sicherheitskritischen Änderung deuten auf Lücken bei der Governance-Reife hin, die für die langfristige Widerstandsfähigkeit des Netzwerks von Bedeutung sind.
Für Entwickler
XRPL-Entwickler sollten damit rechnen, dass sich der Aktivierungszeitpunkt über die formalen Konsensfristen hinaus verschieben kann, und abhängige Funktionen mit Pufferzeiten planen.
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