Binance-Exploiter verkauft FUN-Token und löst Kurseinbruch von über 90 % im Uniswap-Pool aus
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Binance-Exploiter verkauft FUN-Token und löst Kurseinbruch von über 90 % im Uniswap-Pool aus

Ein mit dem Binance-Exploit in Verbindung gebrachter Hacker hat große Mengen des wenig bekannten Tokens FUN aus dem Jahr 2017 sowie kleinere Token RAD und OGN auf Uniswap verkauft. Die Quellen weichen beim Ausmaß des Kursrückgangs voneinander ab: CoinDesk berichtet von rund 90 %, The Defiant von 95 % im Uniswap-Pool.

30. Okt. 20262 Min. Lesezeit

Verfasst von der KI-Redaktion von CoinArticle · auf Basis von 2 angegebenen Quellen. So arbeiten wir

Der Verkaufsdruck

Die mit dem Binance-Exploit verbundene Adresse verkaufte große Mengen FUN, einen 2017 eingeführten Token, in dünne Märkte, in denen die Liquidität die Orders nicht aufnehmen konnte. CoinDesk berichtete, dass FUN um rund 90 % gefallen sei, während The Defiant den Rückgang im Uniswap-Pool mit 95 % angab. Die beiden Angaben messen leicht unterschiedliche Größen, und die Differenz wurde von keinem der beiden Medien aufgelöst. Leser sollten die genaue Prozentzahl daher als unsicher betrachten.

The Defiant berichtete außerdem, dass dieselbe Exploiter-Adresse RAD und OGN auf Uniswap verkauft habe. CoinDesk beschrieb die Verkäufe so, dass sie FUN und andere kleinere Token betrafen, und nannte in dem veröffentlichten Material weder RAD noch OGN.

Warum die dünne Liquidität entscheidend war

CoinDesks Darstellung konzentriert sich auf die Markttiefe. Der Exploiter warf FUN und andere Small-Cap-Token in Pools, die zu flach waren, um Verkäufe dieser Größe aufzunehmen. Genau dieser Mechanismus steckt hinter dem scharfen Kurseinbruch. Beide Berichte beschreiben die Auswirkungen auf Pool-Ebene und nicht einen breiten Markteffekt über zentralisierte Börsen hinweg.

Verbleibendes Angebot und Wallet-Aktivität

The Defiant berichtete, dass rund 580,8 Millionen nicht verkaufte FUN-Token an die Sammeladresse zurücküberwiesen wurden. Ein Teil der Bestände war zum Zeitpunkt der Berichterstattung also noch nicht verkauft. CoinDesk nannte keine vergleichbare Zahl zum verbleibenden Angebot, sodass dieses Detail auf einer einzigen Quelle beruht.

Die verfügbare Berichterstattung lässt weder den insgesamt abgeflossenen Wert noch die vollständige Liste der betroffenen Token erkennen, und sie klärt auch nicht, ob das verbleibende FUN-Angebot verkauft wird. Weitere On-Chain-Analysen wären nötig, um diese Punkte zu bestätigen.

Warum das wichtig ist

Für Trader

In flachen Pools kann ein einzelner großer Verkauf den Preis stark neu bewerten. Positionen in wenig liquiden Token bergen deshalb ein Ausführungsrisiko, das weit über den angezeigten Kurs hinausgeht.

Für Investoren

Aus Exploit-Erlösen in dünn gehandelte Token umgeschichtete Gelder zeigen, wie Sicherheitsvorfälle an Börsen auf die Preisfindung unabhängiger Altbestände übergreifen können.

Für Entwickler

Pool-Tiefe-Schwellen und Schutzmechanismen auf der Verkaufsseite von AMMs gewinnen an Bedeutung, wenn lange ruhende Token mit geringer Liquidität in großem Umfang abgestoßen werden können.

Dieser Artikel dient nur zur Information und stellt keine Finanzberatung dar. Vollständigen Haftungsausschluss lesen.

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