
Binance-Hack: Beute aufgeteilt zwischen Bitcoin und XRP, 233,46 Mio. XRP bleiben ungenutzt
On-Chain-Analysen zeigen, dass die Gelder des Hackers auf Bitcoin und XRP verteilt sind. Die XRP-Bestände liegen auf einem einzigen Konto, die Bitcoin auf 19 Adressen. Ermittler können die Bewegungen nachverfolgen, doch keines der beiden Assets bietet dem Emittenten eine praktikable Möglichkeit, die Mittel einzufrieren.
Verfasst von der KI-Redaktion von CoinArticle · auf Basis von 2 angegebenen Quellen. So arbeiten wir
Was die Ledger zeigen
Laut Berichterstattung von The Defiant bleiben die gestohlenen Binance-Gelder weitgehend unangetastet: Die Bitcoin sind auf 19 Adressen verteilt, 233,46 Millionen XRP liegen auf einem Konto. 99Bitcoins berief sich auf das Blockchain-Analysehaus Arkham und berichtete, dass die ersten 300 Millionen US-Dollar des Hackers in XRP abgeflossen seien und der XRP-Bestand von 233,46 Millionen in einer Wallet unberührt bleibe. Beide Medien beschreiben dasselbe XRP-Konto, was darauf hindeutet, dass ihre Quellen denselben On-Chain-Bestand verfolgen.
Wo sich die Quellen unterscheiden
Die beiden Quellen weichen darin voneinander ab, wie der Diebstahl begann. 99Bitcoins beschreibt den XRP-Abfluss als ersten Schritt eines Diebstahls im Umfang von 6,36 Milliarden US-Dollar, bei dem fünf Binance-Konten geleert wurden. Die Zusammenfassung von The Defiant nennt weder die Reihenfolge der Transfers noch den Gesamtwert der entwendeten Mittel. Die Behauptung, XRP sei als Erstes bewegt worden, stützt sich daher auf die Zuordnung durch Arkham, wie sie 99Bitcoins weitergibt. Leser sollten die Reihenfolge und die Summe von 6,36 Milliarden US-Dollar als Angaben aus einer einzelnen Quelle behandeln, bis unabhängige Nachverfolgungen sie bestätigen.
Grenzen einer Rückholung
Der zentrale Punkt, den beide Berichte gemeinsam haben: Keines der beiden Assets bietet über den Emittenten einen unkomplizierten Weg zur Rückholung. Bitcoin hat keinen Emittenten mit Einfrierbefugnis; sobald Coins auf Adressen wandern, die der Inhaber kontrolliert, machen Nachverfolgungen die Transfers nicht rückgängig. XRP wird von Ripple emittiert, und die Quellen merken an, dass der Emittent die 233,46 Millionen XRP auf dem Konto nicht einfrieren kann. Die Ermittler haben also einen sichtbaren Spur, doch die gestohlenen Bestände bleiben von demjenigen bewegbar, der die Schlüssel kontrolliert.
Warum das wichtig ist
Für Trader
Unangetastete XRP- und Bitcoin-Bestände, die der Angreifer kontrolliert, könnten jederzeit bewegt werden. Bei Assets, die mit einer Börse in Verbindung stehen, kann es daher ratsam sein, die kurzfristige Preisentwicklung im Blick zu behalten und On-Chain-Warnmeldungen zu beachten.
Für Anleger
Das Fehlen eines Einfriermechanismus des Emittenten bei XRP und die Streuung der Bitcoin über zahlreiche Adressen verdeutlichen die Grenzen einer Rückholung. Diese Grenzen sind für das Verwahrungsrisiko bei zentralisierten Börsen relevant.
Für Entwickler
Teams, die Verwahrungs- oder Börseninfrastruktur entwickeln, sollten beachten, dass für Bitcoin keine Einfrieroptionen auf Emittentenebene existieren und diese bei XRP begrenzt sind. Das Design von Hot Wallets muss daher von einem unumkehrbaren Verlust ausgehen.
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