Binance lässt November-Verbrennung von Luna Classic aus – erster ausgefallener Burn seit 2023

Binance lässt November-Verbrennung von Luna Classic aus – erster ausgefallener Burn seit 2023

Binance hat seine monatliche Verbrennung von Luna-Classic-Token (LUNC) am 1. November nicht durchgeführt – die erste ausgelassene Charge seit Beginn des Programms im Jahr 2023. Die Börse hat die Verzögerung nicht öffentlich erklärt; Erklärungen aus der Community, darunter eine Wallet-Migration nach einem Hack über 6,3 Milliarden US-Dollar, sind nicht bestätigt.

3. Nov. 20263 Min. Lesezeit

Verfasst von der KI-Redaktion von CoinArticle · auf Basis von 2 angegebenen Quellen. So arbeiten wir

Was passiert ist

Binance hat am 1. November nicht wie geplant die monatliche Verbrennung von Luna-Classic-Token (LUNC) durchgeführt – die erste ausgelassene Charge, seit das Programm im März 2023 gestartet wurde. Das Verbrennungsprogramm lief jeweils am ersten Tag des Monats und wurde aus einem Anteil der Handelsgebühren auf LUNC-Paare finanziert; die Token der Börse wurden an eine nicht verwendbare Adresse geschickt. Laut der Berichterstattung fanden Community-Tracker für Verbrennungen bis zum 3. November keine entsprechende Transaktion, und Binance hat nicht mitgeteilt, ob das Programm pausiert, eingestellt oder verschoben wurde.

Die letzte bestätigte Verbrennung fand am 1. Oktober statt und entfernte rund 334,87 Millionen LUNC. Binance ist einer der größten externen Beitragszahler zur Reduzierung des LUNC-Angebots: Über die Laufzeit des Programms wurden etwa 88 bis 90 Milliarden Token verbrannt.

Konkurrierende Erklärungen

Die Quellen unterscheiden sich in ihrer Begründung für die Lücke, und keine davon wurde von der Börse bestätigt. Decrypt berichtete, dass Pedro, ein bekanntes Mitglied der Luna-Classic-Community, der als „Vegas“ bekannt ist, behauptet, Binance verlege LUNC nach dem Hack in eine sicherere Wallet und werde danach wieder verbrennen. Vegas hat erklärt, er stehe in direktem Kontakt mit Binance zu LUNC-Angelegenheiten – eine Behauptung, die laut Decrypt nicht verifiziert ist. Dawid Skinder, Mitwirkender der Marke Terra Classic, sagte Decrypt, die Lücke könne ein operatives Problem infolge des Hacks sein.

Der Hack selbst bildet den Hintergrund für diese Erklärungen. Decrypt berichtete, Binance sei an einem Freitag um 6,3 Milliarden US-Dollar erleichtert worden, was das FBI der Gruppe TraderTraitor zuschrieb, die mit dem Bybit-Hack in Verbindung gebracht wird. Crypto Briefing beschreibt die gestohlene Summe in ähnlichen Worten, ohne eine eigene Zahl zu nennen. Binance nimmt Abhebungen schrittweise wieder auf, zuletzt für Dutzende Ethereum- und Solana-Token am späten Montag.

Crypto Briefing behandelt die Wallet-Erklärung als Einschätzung einer einzelnen Person und nicht als offizielles Update; Decrypt stellt sie ebenfalls als unbestätigt dar. Keiner der beiden Berichte nennt eine Stellungnahme von Binance zur Verbrennung.

Markt- und Angebotskontext

Die Quellen beschreiben das Ausmaß unterschiedlich. Decrypt meldete, LUNC habe in der vergangenen Woche um 7,9 % auf 0,0000417 US-Dollar nachgegeben und liege 99,99 % unter seinem Allzeithoch von 119,18 US-Dollar. Crypto Briefing bezifferte das umlaufende Angebot Anfang November auf 5,52 bis 5,53 Billionen Token und die insgesamt verbrannte Menge aller Quellen auf etwa 462,9 Milliarden. Vor diesem Hintergrund stufte Crypto Briefing die Oktober-Verbrennung von 334,87 Millionen Token als einen kleinen Bruchteil eines Prozents des umlaufenden Angebots ein und sagte, die Marktreaktion auf die ausgelassene Charge sei verhalten.

Die Berichterstattung von Decrypt konzentrierte sich stärker auf Signalwirkung und Governance. Skinder sagte, Luna Classic brauche mehr Produkte, besseres Marketing, ein ordentliches Audit und quantenresistente Schutzmechanismen; die dezentrale Governance und das Validatorenset des Netzwerks bezeichnete er als Hindernisse für eine Wiederbelebung.

Worauf man achten sollte

Crypto Briefing nennt zwei Signale, die die Frage klären würden: eine Verbrennungstransaktion von Binance-nahen Wallets oder eine offizielle Erklärung der Börse, ob die Verbrennung im Dezember geplant ist. Bis eines davon auftaucht, bleiben die Erklärungen Spekulationen aus der Community und aus On-Chain-Daten. Sollte das Programm beendet sein, verlöre die Community ihre größte externe Quelle für Verbrennungen und würde stärker auf On-Chain-Transaktionssteuern und freiwillige Verbrennungen angewiesen sein.

Warum es wichtig ist

Für Trader

LUNC-Halter sollten Binance-nahe Wallets und offizielle Erklärungen der Börse beobachten. Eine bestätigte Verbrennung oder Schweigen bis Anfang Dezember würde zeigen, ob diese Angebotsreduzierung beendet ist.

Für Investoren

Die ausgelassene Verbrennung stellt auf die Probe, ob eine große Börse nach einem Rekord-Hack weiterhin zur Angebotsreduzierung von Luna Classic steht. Das ist für den langfristigen Angebotsverlauf des Tokens relevant.

Für Entwickler

Protokolle und Wallets, die sich auf börsengesteuerte Verbrennungspläne oder externe Angebotsreduzierung verlassen, sollten solche Zusagen als freiwillig und nicht als vertraglich bindend behandeln.

Dieser Artikel dient nur zur Information und stellt keine Finanzberatung dar. Vollständigen Haftungsausschluss lesen.

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