
Bitcoin fällt unter 66.000 US-Dollar, da Abflüsse aus Spot-ETFs eine Rekordserie von zwölf Tagen erreichen
US-Spot-Bitcoin-ETFs verzeichneten am 2. Juni Nettorücknahmen von 519 Millionen US-Dollar und verlängerten damit eine Serie von zwölf Tagen mit Abflüssen, die die längste seit dem Start der Fonds ist. Bitcoin rutschte auf knapp 65.000 US-Dollar ab, den niedrigsten Stand seit März, während Analysten darüber diskutierten, ob weitere Kursverluste bevorstehen.
Verfasst von der KI-Redaktion von CoinArticle · auf Basis von 2 angegebenen Quellen. So arbeiten wir
Die Abflussserie
US-Spot-Bitcoin-ETFs verzeichneten am 2. Juni erneut Nettorücknahmen von 519 Millionen US-Dollar und verlängerten damit die längste Serie von Abflüssen seit Handelsbeginn der Fonds, laut The Defiant. CryptoPotato berichtet, dass die Serie nun 12 Tage andauert, eine Abfolge, die es bei diesen Produkten nach eigenen Angaben zuvor nicht gegeben habe. Die Quellen unterscheiden sich in der Art, wie die Serie gemessen wird: The Defiant stellt auf den Wert vom 2. Juni ab, CryptoPotato beschreibt das kumulierte Muster über 12 Tage. Die beiden Darstellungen sind daher als sich ergänzend und nicht als getrennte Zählungen zu lesen.
Kurs und Zwangsverkäufe
The Defiant berichtet, dass die Rücknahmen einen gehebelten Markt in Zwangsverkäufe im Umfang von 1,86 Milliarden US-Dollar getrieben haben. CryptoPotato berichtet, dass Bitcoin in seinem Tief auf knapp 65.000 US-Dollar fiel, den schwächsten Stand seit März, nachdem der Kurs in den jüngsten Handelstagen deutlich unter 70.000 US-Dollar gelegen hatte. Keine der Quellen nennt einen einzelnen Schlusskurs für den Tag, daher ist die Marke von 65.000 US-Dollar als untertägiges Tief zu verstehen.
Institutionelle Flüsse und Verkäufe durch Emittenten
CryptoPotato argumentiert, die Abflüsse zeigten, dass Pensionsfonds und Hedgefonds ihr Engagement reduziert haben. Außerdem heißt es dort, ETF-Emittenten, namentlich unter anderem BlackRock und Fidelity, hätten physisches Bitcoin verkauft, um Rücknahmen zu bedienen, was den Spotmarkt zusätzlich belaste. Der Bericht von The Defiant beschreibt keine Verkäufe auf Ebene der Emittenten, und die Zuordnung der Verkäufe zu bestimmten Institutionstypen ist eine Interpretation von CryptoPotato und keine bestätigte Aufschlüsselung.
Analysten-Prognosen gehen auseinander
Die Prognosen für weitere Kursrückgänge variieren stark. Analyst Ali Martinez sagte, ein Bruch unter 71.300 bis 73.000 US-Dollar könne zu einem Rückgang ähnlichen Ausmaßes führen. Der X-Nutzer Ted nannte 55.000 US-Dollar, und der Krypto-Kritiker Peter Schiff sagte, ein Bruch unter 50.000 US-Dollar könne Bitcoin auf 20.000 US-Dollar schicken. Ein weiterer X-Nutzer, bee, prognostizierte bis Oktober einen Rückgang auf 47.000 bis 51.000 US-Dollar. Max Crypto merkte an, dass der Relative Strength Index unter 30 gefallen sei, ein Niveau, das laut seiner Aussage historisch einer Erholung von fast 40 % vorausging. Dabei handelt es sich um individuelle Prognosen und nicht um verifizierte Daten, zudem widersprechen sie einander.
Guthaben an Börsen
CryptoPotato berichtet, dass mehr als 2,72 Millionen BTC auf zentralisierten Börsen gehalten werden, der höchste Stand seit März. Die Publikation weist darauf hin, dass dies keinen weiteren Rückgang garantiert, aber potenziellen Verkaufsdruck erhöht. Der Artikel von The Defiant nennt keine Daten zu Börsenguthaben.
Warum es wichtig ist
Für Trader
Da der RSI laut Bericht unter 30 liegt und 65.000 US-Dollar als jüngstes Tief markiert wurde, werden die Kursniveaus zwischen 65.000 und 71.000 US-Dollar der Ort sein, an dem sich die Dynamik aus Abflüssen und Zwangsverkäufen in den kommenden Handelstagen bewähren muss.
Für Investoren
Zwölf aufeinanderfolgende Tage mit Nettorücknahmen aus ETFs stellen eine bemerkenswerte Veränderung der institutionellen Nachfrage dar, und ihre Dauer wird wichtiger sein als die Abflusszahl eines einzelnen Handelstags.
Für Entwickler
Produkte, die auf ETF-Flussdaten oder auf Kennzahlen zu Börsenguthaben setzen, sollten bei der Modellierung kurzfristiger Liquidität die Abweichung zwischen Rücknahmen durch Emittenten und den berichteten On-Chain-Bewegungen berücksichtigen.
Dieser Artikel dient nur zur Information und stellt keine Finanzberatung dar. Vollständigen Haftungsausschluss lesen.




