Kraken stellt Handel nach einstündiger Störung bei Spot- und Derivatehandel wieder her
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Kraken stellt Handel nach einstündiger Störung bei Spot- und Derivatehandel wieder her

Kraken hat den Spot- und Derivatehandel am 30. Oktober nach einer etwa einstündigen Verbindungsstörung laut seiner Statusseite wiederhergestellt. Das Unternehmen hat bisher keine Ursache genannt, und Kundenmeldungen über hängengebliebene Auszahlungen wurden von der Firma noch nicht bewertet.

30. Okt. 20262 Min. Lesezeit

Verfasst von der KI-Redaktion von CoinArticle · auf Basis von 2 angegebenen Quellen. So arbeiten wir

Zeitablauf der Störung

Die Statusseite von Kraken verzeichnete den Beginn eines Verbindungs- und Orderplatzierungsproblems um 02:42 UTC am 30. Oktober, das Spot- und Derivatekunden betraf. Das Unternehmen veröffentlichte um 02:55 UTC ein Update, wonach die Untersuchung ohne identifizierte Ursache fortgesetzt werde, und bestätigte um 03:42 UTC die Behebung. Crypto.news und CCN beschreiben die Störung als etwa eine Stunde andauernd.

In dem Störungsbericht wurden unter anderem die Website, die Kraken-App, die REST- und WebSocket-APIs sowie Derivate-Transfers über verschiedene Börsen als betroffene Komponenten aufgeführt. Auch die FIX-Schnittstelle, die von automatisierten Handelssystemen genutzt wird, wurde in der ersten Meldung genannt. Kraken hat keine Zahl abgelehnter Orders oder betroffener Konten veröffentlicht und keine technische Erklärung für den Ausfall geliefert.

Kundenmeldungen und Antworten des Supports

Kunden veröffentlichten während des Zeitfensters Beschwerden auf X. Ein Nutzer berichtete von wiederholten Fehlermeldungen beim Versuch, während eines Marktrückgangs Krypto-Assets zu kaufen. Der Kraken-Support antwortete, das Team sei sich des Problems bewusst, untersuche es und verwies die Nutzer auf seine Störungsseite für Echtzeit-Updates.

Ein anderer Nutzer fragte, warum Auszahlungen nicht verfügbar seien. Der Support teilte mit, dass das gemeldete Problem bekannt sei und an einer Lösung gearbeitet werde. Der Trader Yishi berichtete separat, dass er nicht handeln oder Mittel abheben konnte, während die Börse offenbar im Post-only-Modus war, und erklärte später, der Zugang sei zurückgekehrt.

Widersprüchliche Schilderungen zu Auszahlungen und Post-only-Modus

Die beiden Berichte unterscheiden sich bei den Auszahlungen. Die Überschrift und Zusammenfassung von CCN stellen die Störung so dar, dass Gelder einiger Trader feststeckten. Crypto.news berichtet, dass Kunden Probleme bei Auszahlungen geschildert haben, Kraken hat diese Meldungen jedoch nicht bewertet oder mitgeteilt, ob Transaktionen weiterer Bearbeitung bedürfen. Keines der beiden Medien hat eine unabhängige Bestätigung der Zahl betroffener Auszahlungen.

Der Post-only-Modus erlaubt nur Limit-Orders, die Liquidität zum Orderbuch hinzufügen, und verhindert im Allgemeinen die sofortige Ausführung gegen bestehende Orders. Yishis Schilderung ist die einzige Quelle, die dies beschreibt. Kraken hat nicht bestätigt, dass eine plattformweite Post-only-Beschränkung Teil der Störung war.

Kontext: Binance-Vorfall und jüngste Wartung

Die Störung ereignete sich, während der Kryptomarkt auf einen schwerwiegenden Sicherheitsvorfall bei Binance blickte. Kraken hat keine Ursache für die eigene Störung genannt und sie nicht mit dem Binance-Ereignis in Verbindung gebracht. Crypto.news berichtete außerdem, dass die Unterbrechung auf mehrere Infrastruktur-Updates folgte, darunter eine planmäßige Wartung am 29. Oktober, die den Spothandel betraf. Das für diesen Bericht verfügbare Material enthielt nicht genügend Details zu diesen Arbeiten, um zu beschreiben, was verändert wurde.

Warum es wichtig ist

Für Trader

Trader mit offenen Derivatepositionen oder ausstehenden Orders sollten Ausführungen und Orderstatus direkt bei Kraken überprüfen, da das Unternehmen bislang keine Zahl betroffener Transaktionen veröffentlicht hat.

Für Anleger

Eine einstündige Störung ohne offengelegte Ursache dürfte die Fundamentaldaten von Kraken für sich genommen kaum bewegen, wiederholte Vorfälle würden jedoch die betriebliche Zuverlässigkeit der Börse mit der Zeit auf die Probe stellen.

Für Entwickler

Integrationen, die auf REST-, WebSocket- und FIX-Verbindungen beruhen, sollten ihre Wiederholungslogik und den Abgleich von Orderzuständen überprüfen, da der Vorfall alle drei Schnittstellen gleichzeitig betraf.

Dieser Artikel dient nur zur Information und stellt keine Finanzberatung dar. Vollständigen Haftungsausschluss lesen.

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