
Bitcoin-ETFs verzeichnen seit ihrem Start in sieben von acht großen Kursrückgängen Abflüsse
US-Spot-Bitcoin-ETFs, die im Januar 2024 an den Markt gingen, verzeichneten laut einer Analyse von DWF Labs bei sieben von acht Marktrückgängen von mehr als 15% Abflüsse. Das Muster deutet darauf hin, dass Wall-Street-Anleger in Abschwungphasen nicht die Kursunterstützung geboten haben, die traditionell erwartet wurde, wobei an einem aktuellen Handelstag kombinierte Abflüsse von über 635 Mio. US-Dollar zu verzeichnen waren.
Verfasst von der KI-Redaktion von CoinArticle · auf Basis von 2 angegebenen Quellen. So arbeiten wir
ETF-Abflüsse bei großen Kursrückgängen
US-Spot-Bitcoin-ETFs haben seit ihrem Start im Januar 2024 bei sieben der acht großen Ausverkaufswellen – definiert als Rückgänge von 15% oder mehr – durchgehend Geld verloren, laut einem Bericht von DWF Labs, der CryptoSlate vorliegt. Das Muster stellt die gängige Annahme infrage, wonach institutionelles Kapital aus der Wall Street den Bitcoin-Kurs in Abschwungphasen stabilisieren würde, indem es als Käufer einspringt.
An einem aktuellen Handelstag überstiegen die Bitcoin-ETF-Abflüsse 635 Mio. US-Dollar, nachdem die Ölpreise gestiegen waren, laut Bitcoin Magazine. Der Abfluss stellte eine Umkehr gegenüber früher in derselben Woche dar, als Anleger ihre ETF-Positionen aufgestockt hatten.
Was die Daten nahelegen
Die Stichprobe von acht Ausverkaufswellen umfasst einen aussagekräftigen Zeitraum seit dem Handelsstart der Spot-Bitcoin-ETFs in den Vereinigten Staaten. Der Bericht von DWF Labs nannte zwar nicht, bei welcher Ausverkaufswelle es Zuflüsse statt Abflüsse gab, doch das Muster von sieben zu acht deutet darauf hin, dass institutionelles Geld genau dann aus diesen Produkten abgeflossen ist, als Privatanleger und andere Marktteilnehmer verkauften. Dieses Verhalten widerspricht historischen Narrativen, wonach institutionelle Investoren in Phasen von Marktstress antizyklische Käufer seien.
Der große Abfluss an einem einzelnen Tag unterstreicht, dass die Kapitalströme in ETFs weiterhin auf kurzfristige makroökonomische Signale und Rohstoffpreisentwicklungen reagieren. Ob dies auf echte Veränderungen der Überzeugung oder auf vorübergehende Portfolioumschichtungen zurückzuführen ist, geht aus den verfügbaren Daten nicht klar hervor.
Warum das wichtig ist
Für Trader
ETF-Abflüsse in Abschwungphasen könnten auf eine geringere institutionelle Kaufunterstützung während Ausverkäufen hindeuten und damit die Risikomanagement-Annahmen für gehebelte oder margenfinanzierte Positionen verändern.
Für Investoren
Die Verbreitung von Spot-Bitcoin-ETFs an der Wall Street hat nicht das stabilisierende Kapitalflussmuster hervorgebracht, das viele erwartet hatten, und wirft Fragen nach institutioneller Überzeugung im Gegensatz zu taktischer Positionierung auf.
Für Entwickler
Die mit makroökonomischen Signalen verbundene Volatilität der ETF-Ströme zeigt die zunehmende Korrelation von Bitcoin mit traditionellen Märkten, was Protokoll-Designer bei Überlegungen zur Diversifizierung von Reserven beeinflussen könnte.
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