
Blockstream überweist 300 BTC in Liquid und verringert Reserve-Lücke auf 250 BTC
Blockstream hat am 2. November 2026 300 BTC in die Liquid-Federation-Wallet überwiesen, wodurch die geschätzte Besicherung von L-BTC auf 94,14 % steigt. Peg-out-Rückzahlungen bleiben ausgesetzt, bis die verbleibende Fehlmenge von 250 BTC gedeckt ist.
Verfasst von der KI-Redaktion von CoinArticle · auf Basis von 2 angegebenen Quellen. So arbeiten wir
Die jüngste Einzahlung
Blockstream hat am 2. November 2026 300 BTC in die Liquid-Federation-Wallet transferiert, wie The Defiant und Crypto Briefing berichten. Nach der Überweisung hält die Wallet 4.018,95 BTC, denen 4.268,95 L-BTC im Umlauf gegenüberstehen. Das entspricht einer Besicherungsquote von 94,14 %. Vor der Einzahlung betrug die Fehlmenge etwa 550 BTC.
Beide Medien kommen bei der Reserveposition zu denselben Zahlen, stellen das Ergebnis jedoch unterschiedlich dar. The Defiant stellt die verbleibende Lücke von 250 BTC in den Mittelpunkt, während Crypto Briefing den Fortschritt in Richtung vollständiger Besicherung hervorhebt. Keine der Quellen meldet Streit über die zugrunde liegenden Zahlen.
Hintergrund zum Exploit im September
Die Fehlmenge geht auf den 6. September 2026 zurück, als Angreifer Schwachstellen in Elements ausnutzten, der Software, auf der das Liquid Network basiert, und rund 4.000 BTC abzogen. Der Exploit führte zudem dazu, dass nicht gedecktes L-BTC im Umlauf blieb.
Nach Verhandlungen wurden etwa 3.400 BTC an das Netzwerk zurückgegeben, wodurch eine geschätzte Lücke von 600 BTC blieb. Crypto Briefing berichtet, dass Blockstream unter CEO Adam Back zugesagt habe, die verbleibende Fehlmenge intern zu decken, statt die Verluste an die Nutzer weiterzugeben. Die Quellen liefern kein einheitliches Bild darüber, wie viel der ursprünglichen Lücke über die Rückgabe von 3.400 BTC und die Novemberzahlung hinaus geschlossen wurde.
Wiederherstellungsschritte und Sicherheitsarbeiten
Eine Testtransaktion von rund 2,53 BTC erfolgte am 27. Oktober 2026 als früher Schritt zur Wiederherstellung der Reserven. Die Überweisung von 300 BTC ist der größere Folgeschritt. Crypto Briefing berichtet, dass externe Sicherheitsaudits bis zum 20. Oktober 2026 abgeschlossen wurden und Blockstream Software-Upgrades eingeführt sowie den Umgang mit Schlüsseln geändert hat, um den von den Angreifern genutzten Weg zu schließen.
Was Inhaber als Nächstes erwartet
Peg-out-Rückzahlungen bleiben ausgesetzt, bis jedes L-BTC durch nativen Bitcoin gedeckt ist; Inhaber können daher derzeit nicht in BTC einlösen. Bei einer Besicherung von 94,14 % ist der Vermögenswert weitgehend, aber nicht vollständig einlösbar. Beide Quellen nennen zwei offene Fragen: ob und wann die finalen 250 BTC eingezahlt werden und wann Peg-outs wieder aufgenommen werden, sobald die Besicherung 100 % erreicht.
Warum das wichtig ist
Für Trader
L-BTC wird bis zur Ankunft der finalen 250 BTC als teilweise besicherter Vermögenswert gehandelt. Sein Einlösungswert hängt daher von einer nicht terminierten Einzahlung und einem Neustart der Peg-outs ab.
Für Investoren
Dass Blockstream die Fehlmenge intern deckt, signalisiert, dass der Sponsor die Wiederherstellungskosten übernimmt. Das ist ein Faktor bei der Bewertung des Gegenparteirisikos im föderierten Design von Liquid.
Für Entwickler
Teams, die sich auf Liquid-Peg-outs verlassen, sollten einen eingefrorenen Rückzahlungsweg einplanen und die Elements-Patches sowie die Änderungen am Schlüsselmanagement prüfen, bevor sie wieder einbinden.
Dieser Artikel dient nur zur Information und stellt keine Finanzberatung dar. Vollständigen Haftungsausschluss lesen.





